Spielgruppe Dienstagnachmittag August 2016 - Juni 2017

Zusammen mit Andrea Käser starteten wir mit der Montagmorgen-Gruppe das Spielgruppenjahr 2016/2017. Ich freute mich sehr, mein erstes Jahr als Leiterin in Angriff zu nehmen. Als sich dann kurz darauf eine zusätzliche Gruppe ergab, freute ich mich, auch diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. So startete ich dann im September 2016 am Dienstagnachmittag mit einer kleinen Kinderschar von vier Kids.

Der Start verlief optimal. Die Kinder konnten sich gut von ihren Eltern ablösen. Die Kids lernten sich immer besser kennen so fand schon bald ein gemeinsames Spielen statt. Es wurde in der Spielküche gekocht und ich durfte mich dann verköstigen lassen. Auch die Gumpiecke war von Anfang an sehr beliebt. Auch die Autos standen kaum still. So wurde viel gespielt, denn die Kinder liebten dies. Aber auch das Basteln, Malen, Singen und Geschichtenerzählen durfte nicht fehlen. Theo, unsere Schildkrötenhandpuppe, begleitete uns durch das ganze Jahr. Theo war auch ein gutes «Trösterli», wenn mal ein Kind traurig war und eine Aufmunterung brauchte. Gestritten wurde halt auch, um sich dann aber auch wieder zu versöhnen. Je vertrauter die Kinder sich in der Spielgruppe fühlten, umso mehr versuchten sie auch die Grenzen des Tolerierbaren auszutesten. Dies war nicht immer ganz einfach für mich und stellte mich manchmal vor eine grosse Herausforderung. Für mich war dies aber auch sehr lehrreich.

Im November fand der traditionelle Laternenumzug statt. Wir bastelten vorgängig aus Milchtüten unsere Laternen. Mit viel Eifer haben die Kinder die Tüten angemalt und verziert. Leider konnte keines der Kinder dann am Umzug teilnehmen. Mit Freude haben sie aber ihre Laternen mit nach Hause genommen und ich bin mir sicher, sie haben dann zusammen mit ihren Mamis und Papis die Kerzen angezündet.

In der Adventszeit hatte unsere Schildkröte Theo viele Geschichten zu erzählen. Die Kinder hörten jeweils gespannt zu und freuten sich sehr auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Die Kids überraschten dann ihre Eltern mit einem selbstgebastelten Geschenk.

In der Fasnachtszeit im Februar probierten wir verschiedene Instrumente aus. Die Kinder gaben Vollgas und genossen es so richtig, laut Musik zu machen. Ob dies wohl den Leuten oberhalb im Büro gefallen hat, na ja, ich weiss nicht so recht. Ich glaube, sie waren nicht traurig, als dann die Fasnachtszeit wieder vorbei war.

Im März stiess dann ein weiteres Kind zu uns und so waren wir deren fünf. Leider musste dieses Kind ab Mai eine Pause einlegen und so waren wir bis zum Sommer wieder eine Gruppe von vier Kindern.

Zum Muttertag bastelten wir aus Draht ein Herz, welches wir mit Holzperlen verzierten. Die Mamis wurden zu Kaffee und Kuchen eingeladen und die Kinder durften voller Stolz ihr Geschenk überreichen.

Mit grossen Schritten nahte dann auch schon das Ende des Spielgruppenjahres. Zusammen mit allen Mamis und Papis durften wir ein schönes Abschlussfestli erleben. Die Kinder wurden verabschiedet und durften ein Abschiedsgeschenk entgegennehmen. Beim Essen und Trinken ergaben sich interessante Gespräche. Vollgepackt mit Geschenk, Malmappe und vielen schönen Erinnerungen verabschiedeten wir uns.

So ging mein erstes Spielgruppenjahr zu Ende. Es war sehr schön mitzuerleben, wie sich die Kinder entwickeln. Für mich war es eine lehrreiche Zeit. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Andrea, meiner Montagmorgen-Kollegin, bedanken. Sie konnte mir viele Tipps und Tricks mit auf den Weg geben.

Ich nehme viele Eindrücke und Erlebnisse mit. Und wenn ich dann nach den Sommerferien Eltern antreffe und sie berichten, ihre Kinder hätten sehr gut im Kindergarten gestartet, so gibt mir dies zusätzliche Motivation für Neues.

Nun freue ich mich auf ein weiteres spannendes Spielgruppenjahr.

Sonja Stalder